Lasek
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Grundsätzliches zum Thema Operation Lasek - Augenlasern gegen Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit

Lasek

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen LASIK-, LASEK/PRK und Monovision.

Lasik

Die LASIK- und die PRK/LASEK-Methode kann Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen korrigieren. LASIK steht für „Laser in situ Keratomileusis“. Es bedeutet „Formveränderung im Inneren der Hornhaut durch Laseranwendung“.

PRK bzw. Lasek

PRK/LASEK steht für „Laser Epithelial Keratomileusis“. Es bedeutet „Formveränderung der Oberfläche der Hornhaut durch Laseranwendung“. Diese Methoden gehören zu den fortschrittlichen Techniken mit deren Hilfe schwächere und mittelstarke Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen korrigiert werden können.

Monovision

Monovision ist eine spezielle Behandlung für Menschen, die kurzsichtig sind und für die Nähe (noch) keine Lesebrille benötigen. Durch Monovision kann die Sehschärfe für die Ferne und Nähe optimiert werden. Diese neue Methode ist nicht für jeden Menschen möglich; darum ist eine ausführliche Voruntersuchung notwendig.

Grundsätzlich gilt, dass die Chance, nach der Operation keine Brille mehr zu benötigen, desto größer ist, je geringer die Fehlsichtigkeit vor der LASIK war. Selbst bei optimalem Erfolg (=keine Fernbrille) ist ab ca. dem 50. Lebensjahr damit zu rechnen, dass eine Lesebrille notwendig wird, wie diese auch jeder Normalsichtige ab jenem Alter benötigt.

Was verändert sich durch die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit Laser?

Psychologische und emotionale Folgen

Wenn ein Mensch mit dem „Brille tragen“ unzufrieden ist, dann wirkt sich das oftmals auf ihre Psyche und auf Ihre Emotionen aus. Durch einen Eingriff kann dies geändert werden. Wir beobachten bei unseren Patienten folgende Veränderungen nach dem Eingriff:

1.) erhöhtes Selbstbewusstsein

Viele Patienten sind anschließend richtig stolz auf Ihren Körper und ihr Selbstwertgefühl steigt. Sie nehmen Ihr Umfeld und Ihr Leben bewusster war.

2.) zufriedenstellendes Körperbild

Durch die Korrektur wird eine höhere Zufriedenheit und Akzeptanz des eigenen Körpers erreicht.

3.) persönliche Zufriedenheit

Ist ein Mensch mit seinem Körper zufrieden, so ist er wesentlich ausgeglichener und besitzt mehr Lebensfreude. Das Umfeld wird bewusster und offener erlebt.

4.) Mehr Lebensqualität

Viele Patienten berichten, sie hätten nach der Behandlung mehr Lebensqualität. Sie können ohne Sorgen oder Probleme im Schwimmbad mit den Kindern toben, sie hätten keine Probleme mehr, wenn sie z. B. von einer kalten Umgebung in eine warme Umgebung gehen, etc.

Bevor Sie sich für einen Eingriff entscheiden, sollten folgende Punkte abgeklärt sein:

1) mögliche Ergebnisse

Viel ist möglich - aber nicht alles. Sie sollten mit Ihrem behandelnden Facharzt die möglichen Ergebnisse besprechen und das machbare abklären.

2.) Risiken abwägen

Bei einer Operation sind auch Risiken vorhanden. Klären Sie bitte vor der Operation ab, ob Sie bereit sind, diese Risiken einzugehen.

3.) Komplikationen berücksichtigen

Berücksichtigen Sie bitte auch, dass eventuelle Komplikationen einen verzögerten Heilungsverlauf oder zusätzliche Kosten verursachen können. Klären Sie diese Punkte bitte vor der OP, denn nach der OP ist es oftmals zu spät.

4.) Unklarheiten beseitigen.

Solange nicht alle Fragen für Sie beantwortet sind, sollten Sie sich nicht für einen Eingriff entscheiden.

Welche Behandlungsmethode ist für mich geeignet?

Bei einem kostenfreien Vorgespräch werden Ihnen die unterschiedlichen Behandlungsmethoden erklärt. Danach werden die wichtigsten individuellen Parameter der Augen von erfahrenen Optometristen ausgemessen. Dadurch kann festgestellt werden, ob Sie grundsätzlich für eine Augenlaserkorrektur geeignet sind und welche Behandlungsmethode für Sie interessant ist.

Vor der Laserbehandlung ist dann noch eine vollständige Voruntersuchung notwendig. Dabei wird nochmals überprüft, welche Behandlungsmethode für Sie die geeignete ist. Dabei werden spezielle Augentropfen verwendet, die einige Zeit ein "verschwommenes Sehen" und erhöhte Lichtempfindlichkeit bewirken. Daher sollten Sie zu dieser Behandlung eine Sonnenbrille mitnehmen. Nach der Behandlung ist keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr zulässig. Daher sollten Sie eine Begleitperson mitnehmen.

Welches Ergebnis kann ich von der Behandlung meiner Augen mit dem Laser erwarten?

Viele Patienten sind überrascht und sehr glücklich über die guten Resultate die bei Augenlaserbehandlungen erzielt werden können. Durch die fortschrittlichen und sicheren Technologien, die bei den Behandlungen eingesetzt werden, kann es in einigen Fällen sogar möglich sein, dass die Patienten besser sehen, als zuvor mit ihrer Brille oder ihren Kontaktlinsen.

Für kurzsichtige Patienten ist eine Korrektur von – 1,00 bis – ca. 10,00 Dpt. möglich, bei den weitsichtigen Patienten bis etwa + 4,00 zuzüglich einer Hornhautverkrümmung bis 6,00 Dpt. 

Kann sich jeder Mensch lasern lassen bzw. für wen ist eine Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Laser möglich?

Bei Patienten im Alter zwischen 19 bis 60 (65) Jahren ist eine Korrektur der Fehlsichtigkeit meist möglich. Voraussetzung sind hier stabile refraktive Verhältnisse. Dies bedeutet, dass sich die Kurzsichtigkeit in den letzten 2 – 3 Jahren nicht mehr als eine halbe bis maximal eine Dioptrie geändert hat. Patienten, die außerhalb des Fehlsichtigkeitsbereiches größer als - 11,00 Dpt. oder + 4,00 / +5,00 Dpt. liegen, sollten eher ein anderes Verfahren zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit wie Implantation einer Intraokularen Kontaktlinse (ICL) oder der Austausch der körpereigenen Linse durch eine Kunstlinse wählen.

Bei einer Voruntersuchung dürfen keine Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star oder zum Beispiel Durchblutungsstörungen der Netzhaut festgestellt werden. Bei dieser Untersuchung wird auch Ihre Fehlsichtigkeit gemessen.

Sind die ersten Untersuchungsergebnisse positiv, so wird am gleichen Tag oder zu einem späteren Zeitpunkt eine große Voruntersuchung durchgeführt. Um die Fehlsichtigkeit dabei genau ausmessen zu können, ist es erforderlich, dass Sie etwa 1 – 2 Wochen keine Kontaktlinsen getragen haben, da sonst die Hornhautoberfläche sehr unregelmäßig wäre. Dies kann zu Fehlmessungen führen.

Anschließend wird die Dicke der Hornhaut erfasst. Ein besonderes Gerät misst auf jedem Punkt der Hornhaut die vorhandene Dicke. Es muss genügend Hornhaut vorhanden sein, da bei der Augenlaseroperation Hornhautgewebe abgetragen wird. Sonst besteht die Gefahr, dass die Hornhaut nach der OP instabil wird.

Weiterhin wird die Pupillengröße im Dunkeln gemessen. Normalerweise darf der Durchmesser der Pupille nicht größer sein als der Durchmesser der Laserbehandlung auf der Hornhaut, da sonst die Gefahr besteht, dass Blendungen bei dunkler Beleuchtung auftreten.

Von praktischer Bedeutung ist auch die Messung der Fehlsichtigkeit in erweiterter Pupille (durch Augentropfen). Dadurch wird es möglich, die Akkommodation auszuschließen und ermöglicht eine noch genauere Bestimmung der Fehlsichtigkeit.

Nach dieser Untersuchung ist es nicht möglich und erlaubt, den PKW selbst nach Hause zu fahren. Nutzen Sie deshalb bitte öffentliche Verkehrsmittel oder bringen Sie sich eine Begleitperson mit, die Sie nach Hause fährt.
In einigen Fällen ist auch die sogenannte aberrometergesteuerte LASIK-Behandlung von Vorteil. Dies wird bei der Voruntersuchung entsprechend festgestellt und besprochen.


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