Die Operation Lasek - Augenlasern gegen Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit

Sie haben sich für den Eingriff entschieden
und der Operationstag ist gekommen.
Es werden noch einmal eventuell offene Fragen geklärt und entsprechend
alle Unterlagen überprüft. Erst wenn alle Unterlagen vollzählig
sind, dann wird die Operation durchgeführt.
Wie verläuft der Operationstag?
Eine Begleitperson sollte zur Operation
dabei sein, da Sie nach der Operation nicht aktiv am Straßenverkehr
teilnehmen dürfen. Planen Sie für den gesamten Aufenthalt
in der Klinik ca. 2 Stunden ein.
Das eigentliche Procedere am OP-Tag sieht
folgendermaßen aus:
Vorbereitung
Vorbereitung der Patienten mit Überschuhen,
OP-Kittel, Haube; das Auge wird örtlich mit Augentropfen betäubt
und die Augenumgebung einschließlich Lider werden desinfiziert.
Operation
Während der OP werden Sie gebeten,
eine rot blinkende Lampe zu fixieren. Dies ist notwendig, damit
die Hornhaut nur im Zentrum der Pupille gelasert wird.
Das Auge wird mit einem sterilen Tuch abgedeckt. Ein Lidsperrer
verhindert, dass Sie während der Operation die Augen zukneifen.
Die eigentliche OP schmerzt überhaupt
nicht. Sie werden lediglich einen Druck im Auge spüren, wenn
das Auge fixiert wird zum Schneiden des Hornhaut-Lentikels. Die
Dauer der eigentlichen Behandlung beträgt ca. 15 bis 25 Minuten
für beide Augen.
Nach der Operation
Nach der OP werden Sie die Augen eine
halbe Stunde geschlossen gehalten. Danach wird das Auge an der Spaltlampe
nochmals untersucht, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Ihr Auge
wird für nachts mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt.
Wie sicher sind die Augenlaserbehandlungen
und gibt es Langzeiterfahrungen?
Die LASIK-Methode wird seit 1991 durchgeführt,
ist wissenschaftlich anerkannt und in der Augenheilkunde etabliert.
Sie wurde 1999 von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft
(DOG) und dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) als wissenschaftlich
anerkanntes Verfahren zur Korrektur von Sehfehlern eingestuft (Kurzsichtigkeit
bis – 10 Dpt. und Hornhautverkrümmungen bis – 3
Dpt.). Auch die amerikanische Gesundheitsbehörde hat die LASIK-Operation
voll anerkannt, so dass diese Operationsmethode der mittlerweile
häufigste Eingriff in der Medizin ist.
Wie lange hält das Behandlungsergebnis
an?
Nach bisherigen Erkenntnissen kann
davon ausgegangen werden, dass die erzielten Ergebnisse nach wenigen
Wochen auf Dauer erhalten bleiben.
Ist die Augenlaseroperation gefährlich?
Grundsätzlich sollte jedes neue
Verfahren, wie auch die LASIK-OP, nicht mehr Komplikationen aufweisen
wie andere übliche Augenoperationen (z.B. Grauer Star). Das
heißt, ein Eingriff wie z. B. die LASIK-OP sollte weniger
Komplikationen als 0,5 Prozent aufweisen. Deshalb kann man davon
ausgehen, dass die LASIK-Operation eher weniger gefährlich
ist als andere Augenoperationen (z. B. Grauem oder Grünem Star).
In diesem Zusammenhang darf auch nicht vergessen werden, dass das
Tragen von Kontaktlinsen auch nicht ungefährlich ist und langfristig
mit mehr Komplikationen behaftet ist als die LASIK-Operation.
Ist die Operation schmerzhaft?
Durch lokal betäubende Augentropfen
spürt man höchstens einen leichten kurzen Druck, aber
keine eigentlichen Schmerzen. Auch nach der Operation sind äußerst
selten Schmerzen vorhanden. Die meisten Patienten berichten über
ein trockenes Gefühl am Auge, weshalb auch kurz nach der Operation
mit dem Tropfen künstlicher Augentränen bzw. auch antibiotischen
Augentropfen begonnen wird. Sollte ein Schmerz auftreten, wird diesem
mit entsprechenden Medikamenten begegnet.
Mögliche Komplikationen
nach Augenlaser-Operationen
Voraussetzung für den klinischen Einsatz jedes neuen Operationsverfahrens
ist, dass die Komplikationsrate äußerst gering ist. Das bedeutet,
dass auch operative Verfahren, wie die Augenlaseroperation in ihrer
Komplikationsrate nicht höher ist als andere häufig durchgeführte
Augenoperationen (z.B. Grauer Star-Operation). Dies bedeutet, sie sollte
nicht höher sein als 1 - 2 Prozent. Im Folgenden erhalten Sie einen
kurzen Überblick über mögliche Komplikationen, die bei
einer Korrektur der Fehlsichtigkeit mit Laser entstehen können.
Trockenes
Auge
Viele Patienten, die eine Korrektur
ihrer Fehlsichtigkeit mit dem Lasern wünschen, haben durch
eine Kontaktlinsenunverträglichkeit hervorgerufene trockene
Augen. Die Ursache hierfür liegt meistens darin, dass die Tränenproduktion
gestört ist. Dies stellt jedoch kein Hindernis für die
Korrektur Ihrer Sehfähigkeit mit Laser dar. Die Patienten werden
daher darüber aufgeklärt, dass sie in der ersten Zeit
nach der Operation mit künstlichen Augentränen tropfen
müssen.
Etwa 3-5 Prozent der operierten Patienten
klagen nach der Operation über eine vorübergehende Zunahme
des trockenen Auges. Nach einigen Wochen, wenn sich die Hornhautempfindlichkeit
normalisiert hat, lässt das Trockenheitsgefühl jedoch
nach. In sehr seltenen Fällen gibt es Patienten, die außer
trockenen Augen auch sonst sehr trockene Schleimhäute (z.B.
Mund und Nase) haben. In solchen Fällen wird von einer Korrektur
mit Laser abgeraten.
Restfehlsichtigkeit
nach Operation
Abhängig von der Größe
der vorhandenen Fehlsichtigkeit besteht bei einigen wenigen Patienten
auch nach der Operation eine leichte Restfehlsichtigkeit. In solchen
Fällen kann dann eine Nachoperation durchgeführt werden,
bei dem mit dem Laser diese Restfehlsichtigkeit korrigiert wird.
Flap-Komplikationen
Bei der Laseroperation wird mit Hilfe
eines sogenannten automatischen Keratoms eine Hornhautlamelle oder
ein Flap präpariert. Mit Hilfe einer oszillierenden Klinge
wird ein
0,16 mm dicker Hornhautflap angelegt und wie bei einem Scharnier
nach oben aufgeklappt. In einigen seltenen Fällen (weniger
als 1 – 2 Prozent) können beim Präparieren dieses
Flaps Komplikationen auftreten:
Dünner Flap / Free Flap
Beim Schneiden kann der Flap
sehr dünn geraten, was wiederum zu einer Faltenbildung
der Hornhaut führen kann. In solchen Fällen muss das
Auge gleich nach der Operation mit einer Kontaktlinse versorgt
werden und regelmäßig kontrolliert werden. Falls
dies sorgfältig durchgeführt wird, entstehen keine
weiteren Probleme.
Bei sogenannten Botton-hole oder
„Knopfloch" handelt es sich um eine sehr dünn
geratene Hornhautlamelle, die im Bereich des Hornhautzentrums
ein Loch hat. In solchen Fällen sollte keine Laserbehandlung
durchgeführt werden, sondern der Flap wieder aufgelegt
und mit einer Kontaktlinse versorgt werden. Nach etwa 3 –
4 Monaten kann dann erneut ein etwas tieferer Schnitt angelegt
und die Laseroperation durchgeführt werden.
Laserkomplikationen
Die eigentliche Laserkomplikation
ist bei der neuesten Generation der Lasergeräte sehr selten.
Jeder Operateur oder jede Klinik sollte nicht nur deshalb die
Geräte regelmäßig warten lassen und immer die
neueste Software und technische Errungenschaft am Gerät
upgraden. Vor jeder Behandlung sollten zudem die Energie und
Leistung überprüft werden.
Blendung
Nach Laserbehandlungen sind Blendung
und/oder Herabsetzung des Sehens bei dunkler Beleuchtung beobachtet
worden. Die Ursache hierfür ist meistens, dass der Durchmesser
der gewählten Zone für die Laserbehandlung kleiner ist
als der Durchmesser der Pupille im Dunkeln. Wie Sie wissen, funktioniert
die Pupille wie eine Blende am Fotoapparat. Das heißt, bei
dunkler Beleuchtung wird die Pupille groß, um soviel Licht
wie möglich ins Auge zu bekommen. Bei der Voruntersuchung sollte
deshalb immer genauestens der größte Pupillendurchmesser
bei dunkler Beleuchtung gemessen werden. Die gewählte optische
Zone bei der Laserbehandlung sollte daher mindestens gleich groß
oder etwas größer sein, als der gemessene Pupillendurchmesser.
Dadurch kann das Risiko des Auftretens der genannten Komplikation
größtenteils vermieden werden.
Seltene Komplikationen
Extrem seltene Komplikationen sind Infektionen
unter dem Flap. Diese sind so selten, dass es schwer ist, sie statistisch
zu ermitteln. Grundlegend kann jedoch gesagt werden, dass eine Augenlaseroperation
immer unter hoch sterilen Klinikbedingungen durchgeführt werden
sollte. Dadurch ist das Risiko des Auftretens der Infektionen sehr
gering einzustufen.
Zusammenfassend kann festgehalten werden,
dass die meisten Komplikationen nach Augenlaseroperationen durch eine
gründliche und umfangreiche Voruntersuchung vermieden werden können.
Risikopatienten mit einer sehr dünnen Hornhaut, sehr großer
Pupillen bei dunkler Beleuchtung oder Hornhauterkrankungen, wird von
einer Operation abgeraten.
Unsere angeschlossenen Praxen oder Kliniken
sind auf dem neuesten Stand der Lasertechnologie ausgerüsteten
Geräten und mit entsprechenden Wartungsverträgen ausgerüstet
sind. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Operateur über ausreichend
Erfahrung mit den Augenlaseroperationen sowie über das Management
bei Komplikationen verfügen sollte. Die Komplikationsrate unserer
spezialisierten Augen-Laser-Zentren liegt unter 1 Prozent.

Informationsunterlagen Augenlasern
Impressum
Weitere interessante Webseiten:
Augenlasern Fehlsichtigkeit
Lasern Augenlasern
Hamburg Plastische
Chirurgie
Augenlasern Stuttgart Augenlasern
München Augenlasern
Bayern Augenlasern
Hessen